Saisonstart

Es hat viel geschneit in Obersaxen und so haben heute trotz Corona einzelne Bahnen zum Saisonstart geöffnet. Das Wetter hat sich so darüber gefreut, dass es zur Mittagszeit die Sonne geschickt hat und so konnten wir die gut präparierten Pisten hinunter carven. Es hat nur sehr wenig Leute auf der Piste und so geniessen wir diesen tollen ersten Skitag im 2020. Da die Restaurant auf den Pisten ja nicht öffnen dürfen, haben wir unser eigenes Picknick inkl. Glühwein im Rucksack mitgenommen und geniessen die traumhafte Aussicht auf einer Bank vor einem Maiensais und fahren dann nochmals intensiv die wenigen offenen Pisten.

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Skigebiet Obersaxen

Wellness Weekend im Montafon

Obwohl wir ein sehr schönes zu Hause haben, reisen wir doch auch gerne mal ins Ausland, in der heutigen Zeit mit Corona hauptsächlich in die Nachbarländer. Da kam der Tip von unserem Nachbarn gerade recht und so buchen wir spontan ein Weekend im Montafon. Genauer in Gaschurn.

Datum: 02 – 04. Oktober 2020
Unterkunft: Sporthotel Silvretta Montafon
Wetter: Gaschurn

Freitag, 02. Oktober 2020

Wir machen am Freitag früher Feierabend und reisen am Mittag mit dem Auto und den Bikes nach Gaschurn. Das Wetter ist besser als vorhergesagt und Verkehr hat es praktisch keinen. So kommen wir am späteren Nachmittag an und beziehen unsere Zimmer. Wir sind begeistert und erkunden dann gleich mal den Wellness Bereich, der uns sehr gut gefällt. Es gibt viele Möglichkeiten von Saunas, Bäder und Ruheräumen um sich zu entspannen. Vor dem Abendessen gönnen wir uns noch eine Massage und freuen uns auf den Wellness Tag am Samstag, da die Wettervorhersage sehr schlecht ist.

Samstag, 03. Oktober 2020

Und tatsächlich regnet es in Strömen und es windet sehr stark. Nach dem Frühstück erkunden wir das hübsche Dörfchen Gaschurn, dass am Fusse der weltbekannten Silvretta Hochalpenstrasse liegt und vor allem im Winter für sein grosses Skiangebot beliebt ist. Nach 20 Minuten im Regen haben wir genug und nehmen den ganzen Tag den Wellness Bereich in Beschlag. Es hat nicht sehr viele Leute und so kommen wir voll auf unsere Kosten. Wir geniessen das Abendessen und freuen uns auf den nächsten Tag. Das Wetter scheint besser zu werden und unsere Bikes warten schon ungeduldig seit 2 Tagen im Radraum auf den Auslauf…

Sonntag, 4. Oktober 2020

Wir stehen früh auf und tatsächlich regnet es nicht mehr, ist aber bewölkt und ziemlich kalt, so wie bei uns zu Hause, was für diese Jahreszeit doch etwas ungewöhnlich ist. Mir scheint wir haben nach dem Sommer den Herbst ausgelassen und spüren schon den Winter. Macht nichts, nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen, checken aus und ziehen uns sehr warm an und fahren dann mit dem Auto auf die gebührenpflichtige Passhöhe der Silvretta Hochalpenstrasse. Wir machen die Bikes bereit und erkunden als erstes den Staudamm des Silvretta Stausee’s. Wir fahren dem rechten Seeufer entlang und dann Richtung Bielerhöhe teils auf Wanderwegen und teils auf der gut ausgebauten Strasse. Wir sind praktisch alleine und werden nur von Niesel- und Schneeregen begleitet. Wir erreichen die Bielerhöhe wo wir einen kurzen Rast machen und uns bei einem Cappuccino erwärmen, bevor wir dann den Vermunt Stausee umfahren. Es ist sehr kalt und schon fast winterlich. Im Gegensatz zu anderen Biketouren gibt es sehr gut ausgebaute Wanderwege um diesen Seen herum und so kommen wir gut voran. Da das Wetter immer schlechter wird, entscheiden wir uns umzukehren und fahren den gleichen Weg wieder zum Auto zurück. Wir fahren mit dem Auto durch traumhafte Berglandschaften weiter nach Galtür, das bereits im Land Tirol liegt und auch ein sehr bekanntes Skigebiet im Winter ist und weiter bekannt durch einen schweren und völlig unerwarteten Lawinenniedergang im Jahre 1999. Aber auch in Galtür ist die Saison vorbei und praktisch alle Restaurants und Hotels geschlossen. So können wir nicht einkehren und fahren wieder Richtung Bielerhöhe zurück und machen dann noch einen Abstecher an den Stausee Kops. Das hat sich gelohnt, denn erstes ist es landschaftlich der schönste Stausee und zweitens ist Alpengasthof Zeinisjoch direkt am See geöffnet und wir gönnen uns einen Kaiserschmarren und geniessen die Aussicht. Wir merken uns die Adresse, denn die Gegend ist auch wunderschön zum Wandern. Die Talfahrt hinunter nach Gaschurn ist nur für Wanderer und Biker offen und da unsere Bikes auf dem Auto aufgeladen sind, müssen wir den ganzen Weg nach Gaschurn wieder zurückfahren, was nicht weiter schlimm ist, geniessen wir doch nochmals die wunderschöne Landschaft auf der Silvretta Hochalpenstrasse mit ihren 34 Haarnadelkurven und fahren dann auf dem direkten Weg nach Hause.

Das war sicher nicht der letzte Besuch im Montafon, denn es steht ja noch die komplette Tour ab und bis Gaschurn über die Silvretta Hochalpenstrasse inkl. der 3 Stauseen auf dem Plan.

Geburtstag im Sommer in Salavaux

Äh da stimmt was nicht im Titel, mein Geburtstag ist doch nicht im Sommer und warum in Salavaux? Ganz einfach: Der Bruder von Simone und seine Partnerin haben mir auf den Geburtstag ein Weekend in Salavaux am wunderschönen Murtensee geschenkt.

Samstag, 19. September 2020

Heute war es soweit und wir fahren mit dem Auto früh morgens weg um uns um 10:00h zum Frühstück in Salavaux am Murtensee zu treffen. Die beiden erwarten uns schon und verwöhnen uns mit einem tollen Frühstück im eigenen Ferienhäuschen direkt hinter dem Naturschutzgebiet am Murtensee. Wir sind ja beide sportlich und haben uns deshalb vorgenommen die Wassersportarten SUP (Stand up Paddling) und Kayak fahren kennen zu lernen. Gesagt getan und wir fangen mit dem wie wir denken leichteren an, dem Kayak fahren. Es dauert dann aber schon mal eine Zeit bis wir die Kayak’s im Wasser haben und es ist gar nicht so einfach das Gleichgewicht zu halten. Wir fahren dem Seeufer entlang zu einem Restaurant nach Avanches wo wir uns trotz Corona auf dem Campingplatz stärken. Dann gehts zurück zum Ferienhäuschen und das Paddeln ist doch ziemlich anstrengend. Nun ruhen wir uns etwas aus bis es dann Abendessen gibt. Der handwerklich sehr begabte Bruder von Simone hat einen alten Geräteschuppen zu einer Sauna ausgebaut, die wir natürlich nach dem Abendessen ausprobieren und zwar ins. Abkühlung im See. Nun ist Bettruhe angesagt und wir sind gespannt auf das Wetter am nächsten Tag, das nicht so gut angesagt ist.

Sonntag, 20. September 2020

Es überrascht uns schönes Wetter und so stehen wir früh auf, räumen noch etwas auf ums Haus herum und packen dann nach dem Frühstück das nächste Wasserabenteuer, das SUPen an. Simone hat es sofort im Griff und ich taste mich vorsichtig heran, indem ich zuerst auf den Knien das Gleichgewicht zu halten versuche, denn ich will auf keinen Fall ins Wasser fallen. Das gelingt nach ersten Angewöhnen ziemlich gut und so stehe ich dann auf und je länger wir dem anderen Seeufer entlang fahren, desto sicherer fühle ich mich. Es gelingt mir mich die ganze Zeit auf dem SUP zu halten und so kehren wir trocken und total happy über diese Erfahrung zum Häuschen zurück wo wir uns etwas zum Mittagessen kochen und das im Garten geniessen. Wenn wir schon mal am Murtensee sind wollen wir auch noch Murten kennen lernen und so fahren wir am frühen Nachmittag ab und erreichen Murten nach kurzer Fahrzeit. Es regnet jetzt leicht, wir lassen uns aber nicht abhalten und laufen durch die geschichtsträchtige Altstadt inklusive Begehung der alten Stadtmauer, die an blutige Zeiten aus der Vergangenheit erinnert. Wir genehmigen uns noch einen Nidelkuchen, eine Spezialität aus der Region und fahren dann um viele tolle Eindrücke und neuen sportlichen Erfahrungen zurück nach Hause.

Das war ein toller zweiter Geburtstag im Sommer in diesem Jahr und der Dank geht an den Bruder und seine Partnerin von Simone, dass sie das für uns möglich gemacht haben. Gerne wieder mal am Murtensee, vielleicht sogar für Ferien?

Grosser Mythen & Kistenpass

Nebst dem Biken und Golfen ist unsere dritte sportliche Leidenschaft – das Wandern – dieses Jahr etwas zu kurz gekommen.

In unseren Ferien in Obersaxen im 2018 waren wir schon mal auf der Kistenpasshütte, allerdings nur für einen kurzen Abstecher. Alle Details dazu gibt es hier. Damals beschliessen wir, dass wir eine Wanderung von der Glarnerseite mit Übernachtung in dieser sehr speziell gelegenen Hütte machen wollen. Aus verschiedenen Gründen mussten wir die Reise im 2019 mehrmals verschieben, doch dieses Jahr war es soweit.

Sonntag, 12. Juli
Gebertingen – Holzegg – Grosser Mythen – Gebertingen

Um uns auf diese relativ lange und steile Wanderung vorzubereiten, nehmen wir uns den Grossen Mythen vor. Ist auch sehr steil und ich war noch nie oben. Wir fahren mit der Seilbahn hoch nach Holzegg. Gerade wurde die Maskenpflicht in öffentlichen Orten eingeführt und da es noch etwas ungewohnt ist, mit Masken herumzulaufen, bleiben diese natürlich nicht absichtlich zu Hause, aber wir wissen uns zu helfen und nehmen einfach unsere Pullover zur Hilfe. Wir sehen aus wie Bonnie und Clyde und werden von den anderen auch etwas komisch beobachtet, was uns aber nichts macht. Oben angekommen geht es eine Stunde steil bergauf und leider im Nebel, der am Grossen Mythen wie festzuhängen scheint. Oben angekommen hat mir Simone ein tolles Panorama versprochen, das leider dem Nebel, der nicht verschwindet, zum Opfer fällt. Wir kehren im Restaurant ein mit der Hoffnung, dass doch noch was geht. Leider nicht und so laufen wir zusammen bis zur Holzegg wo ich die Bahn nehme und dann an Simone beim Herunterlaufen vorbeifahre. Als wir unten ankommen ist natürlich schönstes Wetter. Ein Grund wieder einmal auf diesen tollen Berg hinaufzusteigen.

Samstag, 18. Juli 2020
Gebertingen – Muttseehütte – Kistenpasshütte
Nach der Wanderung auf den Grossen Mythen vom letzten Wochenende fühlen wir uns fit und fahren bei schönstem Wetter mit dem Auto nach Linthal, genauer gesagt nach Tierfehd.. Keine Ahnung von wo der Name kommt, aber ganz viele andere haben den Weg dahin auch gefunden. Also müssen wir bei der Luftseilbahn, die uns zum Chalchtrittli bringt und nur aus einer Gondel für max. 8 Personen Platz hat besteht, etwas warten. Diese Luftseilbahn wird sonst von den Arbeitern benützt, die an den Staudämmen arbeiten. Natürlich herrscht immer noch Maskenpflicht und dieses Mal haben wir natürlich eigene Masken dabei. Die Bergfahrt geht steil bergauf und ist nichts für ängstliche und nicht schwindelfreie Personen. Oben angekommen laufen wir voll motiviert los im Wissen, dass es ca. 4 Stunden bis zur Kistenpasshütte sind. Wir geniessen das schöne Wetter und das Panorama und sehen sogar noch Steinböcke weit oben miteinander kämpfen und ganz friedlich beim Grasen aus nächster Nähe bei der Muttseehütte. Im Gegensatz zur Kistenpasshütte ist die Muttseehütte riesengross und wir kehren ein um uns für den letzten Aufstieg zu stärken. Es ist noch etwa 1 Stunde über steile Geröllhalden zu Laufen und am Schluss etwas Klettern mit Ketten am Felsen bis wir ankommen. Wir geniessen das Panorama von der Kistenpasshütte, die wie ein Adlerhorst am Felsen klebt und einen atemberaubenden Tiefblick auf den Limmernstausee und eine sagenhafte Aussicht auf Selbsanft, Bifertenstock, Tödi bis zum Kaiserstock (SZ) bietet. Dann folgt Abendessen, das vom jungen Hüttenpaar lecker zubereitet wird und da es doch ziemlich anstrengend war gehen wir früh zu Bett, zusammen mit 14 anderen Wanderer im Massenschlag!

Sonntag, 19. Juli 2020
Kistenpasshütte – Limmernsee – Stolen – Tierfehd – Gebertingen
Ich habe noch in keiner Berghütte wirklich gut geschlafen und so auch dieses Mal nicht, obwohl die Hütte nur für 14 Leute Schlafplätze hat, war es doch ziemlich laut in der Nacht. Also stehen wir früh auf und geniessen das Frühstück bevor es dann wieder hinunter geht. Wir gehen den gleichen Weg zurück bis zum ebenfalls gestauten Muttsee, dem Namensgeber der gleichnamigen Hütte. Wir rasten nochmals in der Muttseehütte. Da ich nicht gerne die gleiche Route zweimal laufe, entscheiden wir uns den direkten und steileren Abstieg zum Limmernstausee und dann den Gang durch den ca. 3km langen Stollen, der uns direkt zur Bergstation der Seilbahn beim Chalchrtrittli führt. Da der Abstieg wirklich sehr steil und das Wetter heiss war, geniessen wir den Marsch durch den kühlen Stollen, bevor wir dann alleine mit der Luftseilbahn wieder nach Tierfehd – ohne runterzuschauen – hinab fahren . Dann gehts mit dem Auto zügig nach Hause und geniessen die Sonne auf der Terrasse und sind stolz auf die vollbrachte Leistung.

Golfweekend am Bodensee

Lange wissen wir nicht ob wir wegen Corona COVID-19 unser schon lange geplantes Golfweekend mit einem befreundeten Paar wirklich durchführen können.

Nachdem wir letztes Jahr schon im Oeschberghof in Donaueschingen waren, entscheiden wir uns dieses Jahr für den Golfclub Weissensberg am Bodensee in Deutschland, der aber ein Schweizer Club ist und als der schwerste Golfplatz der Schweiz gilt und schon lange auf meiner Wunschliste stand. Jedes Mal wenn wir vom Trainingslager in Bad Griesbach nach Hause fuhren, gab es einen Grund warum wir diesen wunderschönen Platz nicht spielen konnten. Darum haben wir nun extra ein Weekend dafür gebucht und übernachteten im Hotel, das gleich beim Tee 1 steht.

Samstag, 27. Juli 2020
Gebertingen – Weissensberg
Wir treffen uns mit dem befreundeten Paar zum Mittagessen im Clubhaus. Das Einchecken im Hotel befremdete uns etwas, da in ganz Deutschland in allen Gebäuden Maskenpflicht herrscht, dies im Gegensatz zur Schweiz. Und da wir keine dabei hatten, half der Pro Shop mit kostenpflichtigen Masken aus. Das hält uns aber nicht davon ab diesen Tag zu geniessen und pünktlich um 13:00h starten wir bei guten Wetter unsere Runde. Wir laufen und das Spiel läuft gut. Ein wirklich traumhaft schöner Golfplatz mit spannenden und schwierigen Löchern. Es ziehen ziemlich schnell Gewitterwolken auf, doch das Wetter hält bis wir beim Apéro im Clubhaus im trockenen sind. Das Personal hatte auf der Terrasse schon für den Abend aufgetischt und durften dann nochmals von vorne beginnen, da es wirklich extrem stark, wenn auch nur kurz regnete. Wir machen uns frisch für den Abend und geniessen dann das Abendessen ohne Maske auf der Terrasse und lassen die verschiedenen gelungenen und weniger guten Schläge auf diesem wunderschönen Platz bei einem Absacker – oder waren es zwei? – Revue passieren.

Sonntag, 28. Juli 2020
Weissensberg – Gebertingen

Eigentlich wollte ich noch einen anderen Platz spielen, doch ich bin froh, dass wir das nicht gemacht haben und so freuen wir uns auf eine zweite Runde in Weissensberg, auch um einige Löcher vom Vortag besser zu spielen… Wir treffen uns zum Frühstück wiederum auf der Terrasse bei trockenem Wetter. Heute entscheide ich mich, einen Cart zu nehmen, da der Platz doch ziemlich anstrengend zum Laufen ist. Da wir ja anschliessend noch nach Hause fahren müssen, schlagen wir heute um 11:00h ab. Das Wetter hält und so geniessen wir diese Runde am Nachmittag. Der Platz zeigt seine Zähne und jetzt verstehe ich warum er als der schwerste Golfplatz der Schweiz gilt. Am letzten Loch gelingt mir aber noch ein wunderbares Par auf einem schwierigen Par 4 Loch und lässt mich vergessen, dass es gerade wieder ziemlich heftig zu regnen beginnt. Wir kommen aber praktisch trocken ins Clubhaus wo wir uns verköstigen und anschliessend im Regen nach Hause fahren.

Ein wunderschönes Golfweekend auf einem tollen Golfplatz mit guten Freunden ging viel zu schnell vorbei. Wo schlägt es uns wohl nächstes Jahr hin?

Aus Bad Griesbach wird Obersaxen…

Tja ich hatte bis zuletzt gehofft, dass wir wie alle Jahre auch dieses Jahr trotz Coronavirus (COVID-19) ins Golf Boot Camp zum Trainieren nach Bad Griesbach in Bayern fahren können. Doch leider ist immer noch alles geschlossen. Schade, schade, aber wir kommen im 2021 wieder.

Da ich meine geplanten Ferien beziehen muss, fahre ich spontan alleine für eine Werk- und Bikewoche nach Obersaxen.

Hier gibt es auch zu dieser aussergewöhnlichen Reise wieder die Details dazu. Schaut einfach wieder vorbei, ich aktualisiere mein Tagebuch jeden Tag. Zeit habe ich ja genügend… und ich freue mich trotzdem, denn es ist wie die letzten 4 Wochen schönstes Wetter angesagt…

Links

Obersaxen April 2020
Bad Griesbach 2019
Bad Griesbach 2018
Bad Griesbach 2017

So nun bin ich wieder online!

Es ist etwas länger her seit meinem letzten Blog. Aber es ist viel passiert und es passiert noch viel mehr. Wir stehen mitten im Shut Down infolge des Coronavirus (Covid-19).

Theateraufführungen beim Theater Einhorn in Dübendorf 4 Stunden vor der Premiere abgesagt, meine Geburtstagsüberraschung im Südtirol gestrichen und die legendäre Golfwoche in Bad Griesbach müssen wir wahrscheinlich auch fallen lassen. Arbeiten nur im Homeoffice und wahrscheinlich folgt jetzt dann als nächstes die komplette Ausgangssperre.

Aber wir sind (noch) gesund und es kommen wieder bessere Zeiten. Es tut uns ganz gut mal solche Zeiten zu erleben. Unsere Generation ist das ja nicht gewohnt, haben wir doch nie einen Weltkrieg oder eine andere grössere Krise im Leben erlebt. Da besinnt man sich automatisch auf das was man hat und schätzt das umso mehr. Aber noch ist…

Trotz allen widrigen Umständen seht Ihr jetzt wieder etwas mehr von mir. Schaut einfach wieder vorbei!

Es ist noch mehr passiert….

Die Zeit vergeht im Fluge, wir sind in unserem neuen Heim definitiv angekommen und geniessen es in vollen Zügen. Die grossen Dinge sind eingerichtet und so feilen wir noch an den Details bis es perfekt ist.

Auch die zwei Wochen Ferien in Obersaxen anfangs August scheinen uns schon so weit weg, überhaupt geht alles viel zu schnell im Moment… Bei schönstem Wetter haben wir Velotouren mit dem E-Mountain Bike und Wanderungen übernommen, nur Golf haben wir  nicht gespielt, macht aber nichts.

Und jetzt rechtzeitig auf den Herbst ist auch bekannt, dass ich wiederum eine Rolle beim Theater Einhorn für das neue Stück Sterben für Anfänger bekommen habe. Allerdings nur eine kleine als Pfarrer, macht aber nichts, so gibt es weniger zu Proben und ich hatte ja letztes Jahr eine ganz grosse Rolle bei Der gute Doktor oder besser gesagt mehrere Rollen.

Leider komme ich im Moment nur dazu ganz kurze Highlights zu bloggen, aber im Winter wenn es kalt und schlechtes Wetter ist, hole ich alles nach – versprochen!

Schaut einfach wieder vorbei!

Es ist viel passiert…

 

 

… und es war ziemlich hektisch seit meinem letzten Blog. Aber auch spannend und ganz tolle Erfahrungen und ein neuer Lebensabschnitt, aber der Reihe nach.

Im Winter haben Simone und ich entschieden, dass wir uns ein gemeinsames Heim suchen und nicht mehr zwischen unseren beiden doch relativ weit entfernten Standorten pendeln. Das war aber natürlich nicht der einzige Grund, wir haben uns gefunden und verbringen  den nächsten Lebensabschnitt gemeinsam.

Angekommen sind wir in unserem wunderschönen neuen Heim in Gebertingen. Eine Terrassenwohnung mit traumhafter Aussicht und sehr ruhig auf dem Land oder besser in den Voralpen am Ricken. Wir fühlen uns schon sehr wohl, sind aber immer noch am Einrichten seit unserem Einzug Ende Mai 2018.

Ah.. und da war natürlich noch das zur Tradition gewordene Golf Trainingslager in Bad Griesbach und ah..  der Besuch bei der Mutter von Simone in Kalifornien, wo wir in der wunderschönen Landschaft Nordkaliforniens beim Wandern, Golfen und Chillen nochmals Energie tankten bevor es dann gleich am nächsten Tag nach der Rückkehr aufs Notariat ging und Boden auffrischen und Umziehen und und und….

Detaillierte Blogs zu dieser erlebnisreichen und spannenden Zeit folgt nach unseren Ferien in Obersaxen Ende August 2018…

Ostern in Valencia

Donnerstag, 29. März 2018
Endlich weg vom Winter und wir wurden nicht enttäuscht. Bei Ankunft erwartete uns die Sonne und ein strahlend blauer Himmel bei ca. 20 Grad. Inklusive Golfgepäck fuhren wir mit dem Mietwagen zu unserer Unterkunft dem Parador beim Golfplatz El Saler, direkt am Meer.

Wir geniessen die ersten Stunden am Hafen von Valencia wo wir uns ein feine Paella gönnen und die Aussicht auf das Meer geniessen.

Freitag, 30. März 2018
Heute spielen wir unsere erste Golfrunde in diesem Jahr in kurzen Hosen und es fühlt sich gut an. Der Wind mischt zwar etwas mit, aber wir lassen uns nicht irritieren sondern geniessen den wunderschönen Golfplatz, bei welchem wir einige Löcher direkt dem Meer entlang spielen. Traumhafte Aussichten.

Samstag, 31. März 2018
Heute ist mein Geburtstag und Sightseeing in Valencia angesagt. Wir fahren wiederum zum Hafen und besteigen dort den Hip-Hop Bus mit welchem wir zuerst ins Zentrum an die Plaza de la Reina fahren und die warme Sonne und ein feines Mittagessen geniessen, bevor wir uns dann auf die zweite Hälfte der Tour mit all den wundervollen Calatrava Bauten aufmachen. Am Abend geniessen wir den Sonnenuntergang in der Nähe des Alinghi Docks, das heute unbenutzt ist und nur für den America’s Cup gebaut wurde.

Sonntag, 1. April 2018
Nach dem anstrengenden Tag gestern in Valencia und dem vielen Geburtstagsfeiern schlafen wir heute aus und spielen dann die zweite Runde im Golfclub El Saler. Ich war wohl noch nicht so bei der Sache, habe ich doch mein Eisen 9 irgendwo auf dem Platz liegen lassen und nicht mehr gefunden. Es war aber trotzdem einen schöne Runde in die Abendsonne hinein und wir schliessen den Tag mit einem kurzen Abendessen im Hotel ab.

Montag, 2. April 2018
Und schon ist es fast wieder vorbei. Nach dem Auschecken und dem letzten Suchen des Eisens 9 fahren wir der Küste entlang Richtung Alicante. Wir fahren durch kleine lokale Dörfer und machen dann in einem Dorf halt um die Osterprozession anzuschauen. Nach weiteren Erkundungen fahren wir zurück nach Valencia wo wir nochmals am Strand beim Hafen von Valencia eine letzte typische Tapas Mahlzeit einnehmen und uns von Valencia verabschieden.

Müde kommen wir von einem erlebnisreichen und trotzdem sehr erholsamen Wochenende an der Sonne von Valencia in Zürich an.