Golfweekend am Bodensee

Lange wissen wir nicht ob wir wegen Corona COVID-19 unser schon lange geplantes Golfweekend mit einem befreundeten Paar wirklich durchführen können.

Nachdem wir letztes Jahr schon im Oeschberghof in Donaueschingen waren, entscheiden wir uns dieses Jahr für den Golfclub Weissensberg am Bodensee in Deutschland, der aber ein Schweizer Club ist und als der schwerste Golfplatz der Schweiz gilt und schon lange auf meiner Wunschliste stand. Jedes Mal wenn wir vom Trainingslager in Bad Griesbach nach Hause fuhren, gab es einen Grund warum wir diesen wunderschönen Platz nicht spielen konnten. Darum haben wir nun extra ein Weekend dafür gebucht und übernachteten im Hotel, das gleich beim Tee 1 steht.

Samstag, 27. Juli 2020
Gebertingen – Weissensberg
Wir treffen uns mit dem befreundeten Paar zum Mittagessen im Clubhaus. Das Einchecken im Hotel befremdete uns etwas, da in ganz Deutschland in allen Gebäuden Maskenpflicht herrscht, dies im Gegensatz zur Schweiz. Und da wir keine dabei hatten, half der Pro Shop mit kostenpflichtigen Masken aus. Das hält uns aber nicht davon ab diesen Tag zu geniessen und pünktlich um 13:00h starten wir bei guten Wetter unsere Runde. Wir laufen und das Spiel läuft gut. Ein wirklich traumhaft schöner Golfplatz mit spannenden und schwierigen Löchern. Es ziehen ziemlich schnell Gewitterwolken auf, doch das Wetter hält bis wir beim Apéro im Clubhaus im trockenen sind. Das Personal hatte auf der Terrasse schon für den Abend aufgetischt und durften dann nochmals von vorne beginnen, da es wirklich extrem stark, wenn auch nur kurz regnete. Wir machen uns frisch für den Abend und geniessen dann das Abendessen ohne Maske auf der Terrasse und lassen die verschiedenen gelungenen und weniger guten Schläge auf diesem wunderschönen Platz bei einem Absacker – oder waren es zwei? – Revue passieren.

Sonntag, 28. Juli 2020
Weissensberg – Gebertingen

Eigentlich wollte ich noch einen anderen Platz spielen, doch ich bin froh, dass wir das nicht gemacht haben und so freuen wir uns auf eine zweite Runde in Weissensberg, auch um einige Löcher vom Vortag besser zu spielen… Wir treffen uns zum Frühstück wiederum auf der Terrasse bei trockenem Wetter. Heute entscheide ich mich, einen Cart zu nehmen, da der Platz doch ziemlich anstrengend zum Laufen ist. Da wir ja anschliessend noch nach Hause fahren müssen, schlagen wir heute um 11:00h ab. Das Wetter hält und so geniessen wir diese Runde am Nachmittag. Der Platz zeigt seine Zähne und jetzt verstehe ich warum er als der schwerste Golfplatz der Schweiz gilt. Am letzten Loch gelingt mir aber noch ein wunderbares Par auf einem schwierigen Par 4 Loch und lässt mich vergessen, dass es gerade wieder ziemlich heftig zu regnen beginnt. Wir kommen aber praktisch trocken ins Clubhaus wo wir uns verköstigen und anschliessend im Regen nach Hause fahren.

Ein wunderschönes Golfweekend auf einem tollen Golfplatz mit guten Freunden ging viel zu schnell vorbei. Wo schlägt es uns wohl nächstes Jahr hin?

Aus Bad Griesbach wird Obersaxen…

Tja ich hatte bis zuletzt gehofft, dass wir wie alle Jahre auch dieses Jahr trotz Coronavirus (COVID-19) ins Golf Boot Camp zum Trainieren nach Bad Griesbach in Bayern fahren können. Doch leider ist immer noch alles geschlossen. Schade, schade, aber wir kommen im 2021 wieder.

Da ich meine geplanten Ferien beziehen muss, fahre ich spontan alleine für eine Werk- und Bikewoche nach Obersaxen.

Hier gibt es auch zu dieser aussergewöhnlichen Reise wieder die Details dazu. Schaut einfach wieder vorbei, ich aktualisiere mein Tagebuch jeden Tag. Zeit habe ich ja genügend… und ich freue mich trotzdem, denn es ist wie die letzten 4 Wochen schönstes Wetter angesagt…

Links

Obersaxen April 2020
Bad Griesbach 2019
Bad Griesbach 2018
Bad Griesbach 2017

So nun bin ich wieder online!

Es ist etwas länger her seit meinem letzten Blog. Aber es ist viel passiert und es passiert noch viel mehr. Wir stehen mitten im Shut Down infolge des Coronavirus (Covid-19).

Theateraufführungen beim Theater Einhorn in Dübendorf 4 Stunden vor der Premiere abgesagt, meine Geburtstagsüberraschung im Südtirol gestrichen und die legendäre Golfwoche in Bad Griesbach müssen wir wahrscheinlich auch fallen lassen. Arbeiten nur im Homeoffice und wahrscheinlich folgt jetzt dann als nächstes die komplette Ausgangssperre.

Aber wir sind (noch) gesund und es kommen wieder bessere Zeiten. Es tut uns ganz gut mal solche Zeiten zu erleben. Unsere Generation ist das ja nicht gewohnt, haben wir doch nie einen Weltkrieg oder eine andere grössere Krise im Leben erlebt. Da besinnt man sich automatisch auf das was man hat und schätzt das umso mehr. Aber noch ist…

Trotz allen widrigen Umständen seht Ihr jetzt wieder etwas mehr von mir. Schaut einfach wieder vorbei!

Es ist viel passiert…

 

 

… und es war ziemlich hektisch seit meinem letzten Blog. Aber auch spannend und ganz tolle Erfahrungen und ein neuer Lebensabschnitt, aber der Reihe nach.

Im Winter haben Simone und ich entschieden, dass wir uns ein gemeinsames Heim suchen und nicht mehr zwischen unseren beiden doch relativ weit entfernten Standorten pendeln. Das war aber natürlich nicht der einzige Grund, wir haben uns gefunden und verbringen  den nächsten Lebensabschnitt gemeinsam.

Angekommen sind wir in unserem wunderschönen neuen Heim in Gebertingen. Eine Terrassenwohnung mit traumhafter Aussicht und sehr ruhig auf dem Land oder besser in den Voralpen am Ricken. Wir fühlen uns schon sehr wohl, sind aber immer noch am Einrichten seit unserem Einzug Ende Mai 2018.

Ah.. und da war natürlich noch das zur Tradition gewordene Golf Trainingslager in Bad Griesbach und ah..  der Besuch bei der Mutter von Simone in Kalifornien, wo wir in der wunderschönen Landschaft Nordkaliforniens beim Wandern, Golfen und Chillen nochmals Energie tankten bevor es dann gleich am nächsten Tag nach der Rückkehr aufs Notariat ging und Boden auffrischen und Umziehen und und und….

Detaillierte Blogs zu dieser erlebnisreichen und spannenden Zeit folgt nach unseren Ferien in Obersaxen Ende August 2018…

Ostern in Valencia

Donnerstag, 29. März 2018
Endlich weg vom Winter und wir wurden nicht enttäuscht. Bei Ankunft erwartete uns die Sonne und ein strahlend blauer Himmel bei ca. 20 Grad. Inklusive Golfgepäck fuhren wir mit dem Mietwagen zu unserer Unterkunft dem Parador beim Golfplatz El Saler, direkt am Meer.

Wir geniessen die ersten Stunden am Hafen von Valencia wo wir uns ein feine Paella gönnen und die Aussicht auf das Meer geniessen.

Freitag, 30. März 2018
Heute spielen wir unsere erste Golfrunde in diesem Jahr in kurzen Hosen und es fühlt sich gut an. Der Wind mischt zwar etwas mit, aber wir lassen uns nicht irritieren sondern geniessen den wunderschönen Golfplatz, bei welchem wir einige Löcher direkt dem Meer entlang spielen. Traumhafte Aussichten.

Samstag, 31. März 2018
Heute ist mein Geburtstag und Sightseeing in Valencia angesagt. Wir fahren wiederum zum Hafen und besteigen dort den Hip-Hop Bus mit welchem wir zuerst ins Zentrum an die Plaza de la Reina fahren und die warme Sonne und ein feines Mittagessen geniessen, bevor wir uns dann auf die zweite Hälfte der Tour mit all den wundervollen Calatrava Bauten aufmachen. Am Abend geniessen wir den Sonnenuntergang in der Nähe des Alinghi Docks, das heute unbenutzt ist und nur für den America’s Cup gebaut wurde.

Sonntag, 1. April 2018
Nach dem anstrengenden Tag gestern in Valencia und dem vielen Geburtstagsfeiern schlafen wir heute aus und spielen dann die zweite Runde im Golfclub El Saler. Ich war wohl noch nicht so bei der Sache, habe ich doch mein Eisen 9 irgendwo auf dem Platz liegen lassen und nicht mehr gefunden. Es war aber trotzdem einen schöne Runde in die Abendsonne hinein und wir schliessen den Tag mit einem kurzen Abendessen im Hotel ab.

Montag, 2. April 2018
Und schon ist es fast wieder vorbei. Nach dem Auschecken und dem letzten Suchen des Eisens 9 fahren wir der Küste entlang Richtung Alicante. Wir fahren durch kleine lokale Dörfer und machen dann in einem Dorf halt um die Osterprozession anzuschauen. Nach weiteren Erkundungen fahren wir zurück nach Valencia wo wir nochmals am Strand beim Hafen von Valencia eine letzte typische Tapas Mahlzeit einnehmen und uns von Valencia verabschieden.

Müde kommen wir von einem erlebnisreichen und trotzdem sehr erholsamen Wochenende an der Sonne von Valencia in Zürich an.

Golfsonntag im Öschberghof

Obwohl der Öschberghof im Moment immer noch eine riesige Baustelle ist, kann man ungefähr erahnen was die tolle Anlage nächstes Jahr zu bieten hat.

Von den Umbauarbeiten merkt man aber auf dem wunderschönen und abwechslungsreichen East Course nicht viel, der im Oktober 2017 durch einen 9-Loch, dem West Course mit tollem Layout ergänzt wird, bevor dann im Frühling 2018 der Old Course mit neuen Grüns wieder eröffnet wird.

So bin ich also heute wieder mal in meinen Heimclub zum Golfen gefahren. Schönstes Wetter bei besten Bedingungen erwarteten uns. Das Spiel hat ziemlich gut angefangen, wobei ich mich dann auf der Runde etwas verloren habe, was sich auch auf das Score am Schluss auswirkte.

Aber wir wissen ja, dass es beim Golfen nicht immer geht wie man will und so habe ich einfach den Tag in der Natur und das wunderschöne Wetter genossen.

 

Lederhosen im Burgenland

Es geht Schlag auf Schlag. Erst noch in Madrid und schon steht das nächste Highlight der Golfsaison an. Das alljährlich wiederkehrende Lederhosenturnier in Stegersbach im wunderschönen Burgenland.

Bereits zum fünften Mal nehme ich, zusammen mit ein paar Freunden and diesem aussergewöhnlichen Anlass teil. Morgen Freitag, 15. September 2017 geht’s los und zurück sind wir dann wieder am Montag Abend, 18. September 2017!

Nebst dem Lederhosenturnier steht aber ein neue Attraktion auf dem Programm. Wir spielen im legendären Fontana Golf in der Nähe von Wien.

Nach meiner Rückkehr gibt es hier den Erlebnisbericht. Schaut einfach wieder vorbei.

Links

Lederhosenturnier 2017
Lederhosenturnier 2016
Lederhosenturnier 2015

Nachtgolfen

Ihr habt richtig gehört: Golfen in der Nacht! Eine ganz besondere und neue Erfahrung für mich.

Simone hat die Idee und so meldeten wir uns kurzfristig für das Nachtgolfen im Golfpark Oberkirch von heute Abend an. Gespannt fuhren wir am Abend nach Oberkirch wo uns als erstes ein mexikanisches Buffet erwartete.

Frisch gestärkt machten wir uns um 21:30h zum Abschlag des ersten Loches der Nummer 9, ein Par 3 mit Blick zum Clubhaus hinunter und mit viel Wasser. Dann folgten nochmals 6 Löcher. Gespielt wurde ein 2er Scramble Turnier, nicht Netto sondern Stroke (gezählt werden effektiv benötigte Anzahl Schläge).

Nun wie funktioniert Nachtgolf? Ganz einfach es wird im Dunkeln mit Leuchtbällen gespielt. Das Leuchten wird mit einem Schlag auf den Ball aktiviert und der Ball leuchtet 5 Minuten. Soviel zum Ball aber wie weiss ich denn nun wo ich Hinspielen muss, es ist ja Dunkel! Die Abschläge werden mit weissen Lichtern für die Herren und mit roten Lichtern für die Damen markiert. Weiter gibt es Leuchten für die Distanz zum Green, Blau für 200m, Weiss für 150m und rot für 100m. Wasser wird mit Rosa blinkenden Leuchten und die Grünumrandung mit grünen Leuchten markiert. Also genau wie bei Tageslicht.

Das Faszinierende am Nachtgolfen ist jedoch, dass man nichts sieht und der Schwung muss rein intuitiv nach Gefühl ausgeführt werden. Am Anfang hat das noch nicht so gut geklappt, nach 2 Löchern fühlte sich das jedoch wunderbar an und hat auch ziemlich gut funktioniert. Das war auf jeden Fall eine gute Übung für den Schwung!

Gottseidank hatten wir den Platzchef bei uns im Flight, denn ohne Ihn wären wir hoffnungslos orientierungslos gewesen und hätten uns wahrscheinlich verlaufen. So kamen wir aber sicher nach 7 Löchern und nur mit je einem verlorenen Ball ziemlich erschöpft zurück ins Clubhaus wo uns das Dessertbuffet an der Wärme mit anschliessender Preisverteilung erwartete. Zu einem Preis hat unser Spiel nicht gereicht, doch was bleibt ist ein unvergessliches Golferlebnis, das wir bei nächster Gelegenheit sicher wiederholen werden.

Müde aber glücklich fuhren wir erst nach Mitternacht nach Hause

Links

Turnierausschreibung

Madrid Olé!

Nun Olé! ist wohl eher etwas übertrieben, Fore (Wort für Gefahr beim Golfen) ist wohl eher angebracht.

Alle zwei bis drei Jahre unternehmen wir mit dem Jassclub Göpfen (Fragt nicht wie der Name zustande kam!) eine Vereinsreise. Dies hat schon seit über 20 Jahren Tradition und diese Jahr stand Madrid auf dem Programm.

Aber schaut selber, hier gibt es den ausführlichen Reisebericht

Links

Reisebericht
Fotos

86!

 

 

Heute habe ich meine beste Runde Golf in meinem Leben gespielt. Mit leichtem Zwicken im  Ellbogen und Schulter bin ich ohne Erwartungen in den Öschberghof gefahren.

Und das ist dabei herausgekommen:

 

Vier über Par auf den hinteren neun Löchern und 10 Par auf 18 Löcher. Das sollte ich am nächsten Turnier abrufen können!