Südtirol und Venetien 2016

Wellness und Golfen – eine ideale Kombination. Nach dem Boot Camp in Bad Griesbach erholen wir uns im Südtirol beim Wellnessen, Biken und natürlich auch Golfen… Dann fahren wir an die venezianische Küste wo wir uns die reizvolle Küstenlandschaft anschauen und Golfen und natürlich fein Essen und und…

Südtirol

Unterkunft im Andreus Spa & Golf Resort im Passeiertal,  nähe Meran
Golfen im Südtirol
Wetter in Meran

Venetien

Unterkunft im Golf Hotel in Albarella
Golfen in Albarella
Wetter in Albarella


Samstag, 07. Mai 2016
Dübendorf – Sankt Leonhard im Passeiertal, 375km
Bei schönstem Wetter frühe Abfahrt im Auto Richtung Sankt Leonhard. Flüela- und Ofenpass sind offen und so nehmen wir die Alpenroute. Den hoffentlich letzten Schnee für dieses Jahr lassen wir auf dem Flüela zurück und auf dem Ofenpass wollte uns der Schnee gar nicht mehr sehen. Nach zwei kurzen Aufenthalten und erstaunlich wenig Verkehr durch das Vintschgau erreichen wir unser Ziel um ca. 15:00 Uhr. Es erwartet uns warmes Frühlingswetter und wir erkunden die Umgebung und den Golfplatz in der Nähe zu Fuss. Natürlich haben wir uns vorher gemütlich in unserem wunderschönen Zimmer eingerichtet und den Welcome Drink auf der Terrasse genossen. Am Anbend geniessen wir das tolle 6-Gang Menü bei einer guten Flasche Wein aus dem Südtirol.

Sonntag, 08. Mai 2016
Sankt Leonhard
Auch heute erwachen wir bei schönstem Wetter und nach dem reichhaltigen Frühstück richte ich mich fürs Golfen ein. die neuen Schläger müssen doch ausprobiert werden. So mache ich mich freudig in kurzen Hosen auf zur Driving Range, wo ich da 2 Stunden die neuen Schläger einspiele. Nach einem kurzen Z’Vieri unternehmen wir noch eine Abendspaziergang entlang des wunderschönen Flusses, von welchem das Tal seinen Namen hat. Das reichhaltige Essen verdauen wir dann beim Tanzen zu Musik aus den 80iger Jahren und fallen dann müde ins Bett.

Montag, 09. Mai 2016
Sankt Leonhard
Entgegen der Wettervorhersage ist das Wetter heute bewölkt und eher kühl, aber genau das optimale Wetter für die erste Runde Golf mit den neuen Schlägern und auf diesem sehr abwechslungsreichen Golfplatz, während Simone sich auf die ersten Golflektionen freut.  Ich brauche doch etwas Zeit um mich an die neuen Schläger zu gewöhnen aber nach ca. 5 Löchern geht es dann ganz gut. Der Platz ist sehr hüglig, weitläufig und sehr abwechslungsreich. Es ist jedoch sehr eng, mit vielen „versteckten“ Greens. Taktisches Spielen ist gefragt und meinen neuen Driver konnte ich gerade mal an zwei Löchern benützen. Hat aber trotzdem Spass gemacht. Nach der Runde trainiere ich mit Simone noch Abschlagen und Putten. Zusammen trainieren macht mehr Spass und so vergessen wir die Zeit. Nach dem Abendessen staunen wir über die unglaubliche Zaubershow eines jungen Südtirolers.

Dienstag, 10. Mai 2016
Sankt Leonhard
Das Wetter ist jetzt kalt und bewölkt. Simone hat am Morgen weitere Golflektionen und ich geniesse das Nichtstun. Am Nachmittag verweilen wir uns dann im fantastischen Spa des Hotels, der keine Wünsche offen lässt. Whirlpool, Dampfsauna, Schneeraum, Dampfbad und noch vieles mehr. Danach üben wir noch etwas Chippen und Pittchen auf der Driving Range. Simone besucht danach den Regel- und Etikettenkurs und ich gönne mir einen Aperitif. Danach geniessen wir das einmal mehr feine Essen im Hotel und gehen dann früh schlafen mit der Hoffnung auf besseres Wetter.

Mittwoch, 11. Mai 2016
Sankt Leonhard
Das Wetter wird leider immer schlechter, es ist kalt regnet aber nicht. So nutze ich die Gelegenheit für eine kleine Runde Golf auf den hinteren neun Löchern. Ich banaleren und geniesse die Ruhe und die neuen Schläger funktionieren schon ganz gut. Am Nachmittag fängt es an zu regnen und so entschliessen wir uns nach Meran zu fahren, auch um etwas Ablenkung vom Golfen zu bekommen. Unter den geschützten Lauben beim Shoppen vergeht die Zeit im Flug. Es ist etwas wärmer in Meran und wir geniessen den Apéro im Freien bevor wir dann zum Abendessen ins Hotel zurück fahren.

Donnerstag, 12. Mai 2016
Sankt Leonhard
Schlechter kann das Wetter nicht mehr werden! Dauerregen, Nebel und winterliche Temperaturen. Heute sind wir die ersten beim Frühstück! Eigentlich steht für Simone die ersten Erfahrungen auf dem Platz im Programm…. Zwei Stunden verspätet kommt dann Simone zurück und zeigt mir stolz die Bestätigung für die Platzreife. Die Platzreifeprüfung wäre eigentlich erst für Freitag geplant gewesen, aber da die Wettervorhersage für Freitag noch schlechter war, hat der Pro die Platzreifeprüfung vorgezogen, nicht zuletzt weil Simone am schwierigsten Loch ein Par geschafft hat. Gratuliere! Am Nachmittag haben wir uns dann im Spa des Hotels verwöhnen lassen. Abendessen im Hotel

Freitag, 13. Mai 2016
Sankt Leonhard
Es regnet wieder und ist immer noch kalt. Aber die Wettervorhersage für den Nachmittag ist besser, Simone hat das Golffieber nun definitiv gepackt und so entschliessen wir uns nach Bozen zu fahren um eigene Schläger für Simone zu kaufen. Mit den soeben neu erstandenen Schläger spielen wir die ersten gemeinsamen 9 Loch Golf auf dem wunderschönen Platz und es regnet während der ganzen Runde nicht einmal. Wenn Engel spielen… Etwas später als üblich gehen wir zum Abendessen und geniessen den letzten Abend im Hotel.

Samstag, 14. Mai 2016
Sankt Leonhard – Albarella, 336km
Die erste Woche ist so schnell vorbeigegangen und die Weiterreise nach Albarella steht heue auf dem Programm. Nach dem Frühstück und dem Packen verlassen wir das Südtirol frühzeitig Richtung Albarella. Nach etwas Stau bei Bozen, es ist Pfingstsamstag, geht es dann zügig über Verona und Padova Richtung Albarella. Wir nehmen es gemütlich und erreichen uns Ziel am späten Nachmittag bei schönstem Wetter und es ist warm. Das Golf Hotel wo wir praktisch alleine wohnen (heute war Saisoneröffnung) ist von aussen etwas in die Jahre gekommen, die Zimmer wurden aber kürzlich vollständig renoviert. Wir fahren mit dem gängigen Beförderungsmittel der Insel, mit dem Velo gleich zum Strand wo wir dieses Jahr das erste Mal das Meer sehen. Nach einem Welcome Apéro erkunden wir die einen Teil der Insel per Velo wo wir auch das Restaurant Casonetto die Valle entdecken. Leider war es zum draussen sitzen noch zu kalt und während dem Essen begann es zu regnen und wir waren mit dem Velo unterwegs… Natürlich hat es nicht aufgehört bis wir heimgingen und so kommen wir „pflotschnass“ im Hotel an. Wir haben den ganzen Heimweg nur gesungen und gelacht.. I am singing in the rain…

Sonntag, 15. Mai 2016
Albarella
Nach dem gestrigen Reisetag schlafen wir heute aus und geniessen dann das erste Frühstück auf der Terrasse. Wir sind etwas verwöhnt vom Hotel im Südtirol aber wir werden auch von diesem Frühstück satt. Heute fahren wir mit dem Velo um die ganze Insel und erkunden was die Insel nebst dem Strand noch zu bieten hat. Natürlich sind wir auch auf den Golfplatz neugierig und machen am Nachmittag ein paar Trainingseinheiten auf der Driving Range, bevor wir dann nochmals am Strand uns ausruhen. Abendessen im Ristorante L‘ Onda gut Essen, freundlich bedient werden und etwas teuren Wein trinken… Da wieder Regen angesagt war und wir heute trocken ins Hotel kommen wollten, machen wir die kurze Strecke mit dem Auto.

Montag, 16. Mai 2016
Albarella
Simone will heute Golf spielen… und so machen wir uns nach dem Frühstück auf die erste gemeinsame 18 Loch Golfrunde auf dem landschaftlich sehr reizvollen und abwechslungsreichen Golfkurs, auf welchem auch Rehe ihr zu Hause haben. Diese lassen sich auch nicht durch unsere nicht immer ganz geraden Schläge nicht aus der Ruhe bringen. Die Tiere sind sich offensichtlich an die Spieler gewöhnt und wandern einfach zum Fressen und Ausruhen zum nächsten Fairways weiter. Den Greenkeepern sind diese natürlich Rasenmäher eine willkommene Hilfe. Wir sind praktisch alleine unterwegs und geniessen unseren ersten gemeinsamen Golftag. Nach der Runde darf natürlich der Aper und das Anstossen auf die erste vollendete gemeinsame Golfrunde nicht fehlen, bevor wir dann wiederum im Restaurant Casonetto die Valle mit dem Velo zum Abendessen fahren. Auch heute war es leider noch zu kalt um im Freien zu Essen. Müde gehen wir frühzeitig schlafen, da am nächsten Tag nicht Golfen sondern Venedig auf dem Programm steht.

Dienstag, 17. Mai 2016
Venedig
Wir stehen früh auf und da wir nicht mit dem Auto nach Venedig möchten, fahren wir ohne Frühstück mit dem Auto nach Chiogga, dem kleinen Venedig in der Region. Dort parkieren wir das Auto und nehmen dann das Schiff nach Venedig. Nach einer ca. 1stündigen Reise mit Schiff und Bus, der wiederum auf die Fähre verladen wird, erreichen wir das Lido di Venezia. Mit dem sehr preisgünstigen Tagespass können wir nebst der Anreise auch sämtliche öffentliche Verkehrsmittel von Venedig benützen. Also fahren wir mit Linienschiff als erstes zum Markus Platz wo es ein paar mehr Leute als in Albarella hat. Eigentlich wollte ich unbedingt auf dem Markus Platz einen Cappuccino trinken, nachdem uns der Kellner aber die Preisliste diskret hinlegte und die beiden Cappuccinos inkl. Musikzuschlag Euro 25 gekostet hätten, entschliessen wir uns den Cappuccino in einer Seitengasse zu geniessen.  Dort nehmen wir auch gleich noch einen kleinen Lunch zu  normalen Preisen ein, bevor wir dann die Rialto Brücke zu Fuss erkunden. Leider werden viele Gebäude zur Zeit renoviert und leider auch auch die Rialto Brücke. Wir entschliessen uns eine Fahrt auf dem Canale Grande zu unternehmen und fahren von der Rialto Brück zum Bahnhof hinauf und wieder hinunter bis zum Markus Platz. Wir bestaunen die vielen fantastischen Gebäude vom Schiff aus und ich frage mich wer diese Gebäude wohl alle bauen musste. Es ist schon nachmittag und die Leute werden auch nicht weniger. Nach einem kurzen Rast am Markus Platz entschliessen wir uns mit dem Schiff nach San Giorgio wo es bedeutend ruhiger zu und her geht. Wir fahren zur Turmspitze der bekannten Kirche Chiesa di San Giorgio Maggiore wo wir den letzten Blick auf Venedig von oben geniessen, bevor wir uns dann wieder mit Schiff und Bus auf die Heimreise nach Chioggia machen. Nach Ankunft erkunden wir noch Chiogga zu Fuss und essen dann ganz fein im Restaurant El Fontego. Müde kommen wir nach der kurzen Rückfahrt wieder in Albarella an und gehen früh zu Bett.

Mittwoch, 18. Mai 2016
Albarella
Simone will heute Golf spielen… Der Golfvirus ist definitiv ausgebrochen und so geniessen wir heute unsere zweite Golfrunde bei bewölktem aber sehr angenehmen Wetter. Die neuen Schläger funktionieren jetzt wirklich gut und ich habe heute meine beste Runde der Saison gespielt. Simone macht auch Fortschritte und schlägt den Ball schon ziemlich weit und gerade. Simone ist wirklich ein Talent und ich freue mich über ihre Fortschritte, die sie nach nur 10 Golflektionen macht. Nach der Runde fahren wir mit dem Velo nochmals zum Strand wo inzwischen die Sonne scheint. Apéro geniessen wir im Centro Sportifo und auf der Rückfahrt zum Hotel haben wir das Ristorante La Palancana unter den mächtigen Bäumen entdecken. Als wir nach einem kurzen Pitstop im Hotel mit dem Velo im Restaurant ankommen, hat es keine Leute, ist aber geöffnet. So geniessen wir das bisher beste Essen auf Albarella alleine und werden hervorragend bedient. Im Dunkeln finden wir fast das Hotel nicht mehr oder mag es wohl an dem nicht nur guten Essen sondern auch an dem hervorragenden Wein gelegen haben…

Donnerstag, 19. Mai 2016
Albarella
Simone will heute Golf spielen… Am Morgen ist es noch bewölkt und relativ frisch und so entschliessen wir uns vor der Golfrunde für eine kleine Shopping Tour auf der Insel. Ich kaufe eine coole Jacke und Simone deckt sich noch mit T-Shirts für das Golfen ein. Feilschen wie auf dem türkischen Bazar war erwünscht und so machen wir ein paar gute Schnäppchen. Am Nachmittag geht’s dann auf zur nächsten Golfrunde und jetzt macht das Wetter auch mit. Bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen geniessen wir unsere nächste Golfrunde. Heute bleiben wir zum Abendessen im Hotel und geniesssen praktisch wieder alleine unser Abendessen.

Freitag, 20. Mai 2016
Albarella
Heute ist schon der letzte Ferientag und Simone will Golf spielen… Gleich nach dem Frühstück fahren wir los und spielen bei schönstem Wetter um die Rehe herum und ins Wasser und in die Gebüsche. Vielleicht sind wir auch etwas überspielt und so entscheiden wir die Runde beim 14. Loch abzubrechen und nochmals an den Strand zu fahren, wo wir uns von den Strapazen erholen. Wir entschliessen unser Abschiedsessen auf Albarella nochmals im Ristorante La Palancana einzunehmen. Ein typisches italienisches Essen mit Vorspeise, Muscheln,  Spaghetti, Salat, Rindsfilet und eine ganz feine Flasche Amarone von Masi für Euro 52 runden unsere fantastischen Ferien ab. Da wir am  Samstag früh abfahren wollen, planten wir nach dem Abendessen noch zu Packen. Das Verschieben wir aber auf den anderen Morgen, da es schon ziemlich spät geworden ist. Etwas traurig, dass diese Ferien so schnell vorbeigingen, schlafen wir ein.

Samstag, 21. Mai 2016
Albarella – Verona – Poschiavo – Berninapass – Julierpass – Dübendorf, 602km
Um 05:30 rüttelt uns der Wecker aus dem Schlaf und wir machen uns ans Packen. Pünktlich um 07:00h machen wir uns nach einem am Vortag selber eingekauften Frühstück, das wir zum letzten Mal auf der Hotelterrasse geniessen auf die Rückreise. Kurz vor Padova tanken wir und geniessen den letzten italienischen Espresso. Da wahrscheinlich auf der schnellsten Route über Mailand wegen den Pfingstferien viel Verkehr herrscht, machen wir einen kurzen Abstecher nach Poschiavo wo ich noch nie war. Nach einem kurzen Stopp beim Zoll wo wir MwSt. zurückfordern und wieder verzollen, erreichen wir Poschiavo um die Mittagszeit wo wir unser Mittagessen auf dem Hauptplatz im Restaurant Albrici a la Poste geniessen. Ohne die Hochzeitsgesellschaft wären wir wohl alleine gewesen. Obwohl schönstes Wetter, ist noch nicht soviel los. Nach dem Mittagessen erkunden wir noch das malerische Poschiavo zu Fuss, bevor wir dann definitiv die Heimreise über den Berninapass und via St. Moritz über den Julierpass unter die Räder nehmen. Am Abend kommen wir wohlbehalten zu Hause an und überlegen uns schon welches wohl unser nächstes Ferienziel sein wird.

Reiseroute (geplant und gefahren)


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