Mount Shasta 2018

Mount Shasta heisst der Ort in Nordkalifornien an der Grenze zu Oregon, welchem der imposante und über 4000m hohe, jedoch erloschene Vulkan den Namen gab und wo auch die Mutter von meiner Lebenspartnerin wohnt.

Wir waren anlässlich unserer USA Reise im 2017 schon mal dort auf Besuch und die obigen Fotos stammen von diesem Trip. Es hat uns so gut gefallen, dass wir gleich für zehn Tage im Mai 2018 an diesen mystischen Ort reisen. Hauptsächlich um viel Zeit mit der Mutter von Simone zu verbringen und da es einen tollen Golfplatz in Mount Shasta und einige andere in der Umgebung hat, werden wir natürlich auch noch ein bisschen Golfen!

Das sind unsere letzten Ferien bevor wir dann zusammen in unser wunderschönes Heim einziehen. Wir suchen vor allem Ruhe und Erholung an einem solchen spirituellen Ort bevor es dann mit dem Umziehen von zwei Haushalten nach den Ferien losgeht. Und ach ja zuerst muss das ganze ja noch auf dem Notariat gefixt werden, gleich am Tag nach unserer Rückkehr!

Mittwoch, 09. Mai 2018
Zürich – San Francisco, 9373km
Am Nachmittag Abflug mit Swiss LX 38 nach San Francisco. Am Flughafen wurde mir vor dem Einsteigen mitgeteilt, dass das Entertainment System bei meinem Stuhl nicht funktioniert. Da wir aber Notausgangplätze mit viel Beinfreiheit gebucht haben, sprechen wir miteinander… Der Flug war sehr kurzweilig und wir landen pünktlich nach ca. 12 Stunden Flug in San Francisco, wo wir noch weitere 2 Stunden am Zoll anstehen dürfen. Dann rasch den Mietwagen übernehmen um dann voll in die Rush Hour in San Francisco wo wir nur im Schritttempo fahren können. Nach Berkley bessert es dann und so kommen wir um 01:20h beim Haus der Mutter von Simone an. Jetzt ab ins Bett und nach 24 Stunden wach sein nur noch schlafen.

Donnerstag, 10. Mai 2018
Mount Shasta

Natürlich sind wir wegen der Zeitverschiebung schon sehr früh wach und begrüssen die Mama von Simone und bereiten das Frühstück vor. Dann gehen wir einkaufen und geniessen einfach die Natur und Ruhe in Mount Shasta

Freitag, 11. Mai 2018
Mount Shasta

Wir haben uns schon gut eingelebt und heute gönnen wir uns eine Runde Golf im Mount Shasta Golf Resort. Es erwartet uns schönstes Wetter und es ist ziemlich frisch. Wir lassen uns jedoch nicht abhalten und geniessen eine tolle Runde Golf auf diesem abwechslungsreichen Platz, der für diese Jahreszeit bereits in einem sehr guten Zustand ist. Die ersten 9 Loch spielen wir beide super und auf den hinteren 9 Loch lässt die Konzentration etwas nach. Jet Lag lässt grüssen.

Samstag, 12. Mai 2018
Mount Shasta

Gleiches Programm wie Freitag, 11. Mai 2018 jedoch spielen wir heute nur 9 Loch und geniessen den Rest des Tages mit der Mutter von Simone

Sonntag, 13. Mai 2018
Mount Shasta – McCloud – Mount Shasta

Heute ist Muttertag und wir überraschen Claire, die Mutter von Simone mit einem tollen Frühstück in einem Coffee Shop, den wir von einem früheren Besuch kennen. Es wird uns ein üppiges amerikanisches Frühstück serviert und wir geniessen die Zeit in McCloud einem ehemaligen Holzfäller Ort und Ausgangspunkt der alten Eisenbahn deren Gleise in der Nähe von Claire durchführen. Diese Linie ist aber nicht mehr im Betrieb und dient uns jeweils als Weg für unsere morgendlichen Spaziergänge. Nach einem kleinen Spaziergang und Shoppen in McCloud fahren wir zum Castle Lake im Shasta Trinity National Forest Park wo wir ganz alleine sind und die Zeit am wunderschönen See und mit einem kleinen Spaziergang verbringen. Am Abend geniessen wir ein feines selber zubereitetes Essen mit Freunden von Claire.

Montag, 14. Mai 2018
Mount Shasta

Heute ist Farmers Market in Mount Shasta und eine Freundin von Simone ist bekannt für ihre Gourmet Spring Rolls, die jeweils nach 1 Stunde ausverkauft sind. Simone hilft dieser Freundin beim Zubereiten und ich spiele nochmals eine Runde Golf für mich alleine auf dem menschenleeren Golfplatz bevor ich Simone dann am Markt besuche und die feinen Frühlingsrollen probiere. Natürlich hat Simone mir noch zwei Stück auf die Seite geschafft, sprich reserviert. Am Abend laden wir Heute ist der ganz Tag Nichtstun angesagt und am Abend geniessen wir ein feines selber Wobei ganz Nich

Dienstag, 15. Mai 2018
Mount Shasta – Ashland – Crater Lake – Klamath Falls – Mount Shasta

Heute planen Simone und ich einen Ausflug nach Ashland in Oregon, nicht zu verwechseln mit Ashland bei San Francisco und zum Crater Lake. Wir fahren am Black Butte vorbei – der kommt dann morgen dran – über die wunderschöne Steppenlandschaft nach Ashland. Ashland ist so typisch englisch und wir verweilen im Park und Essen Frühstück, da wir heute sehr früh aufgestanden sind. Gegen Mittag fahren wir dann über Medford durch hüglige Waldlandschaften zum Crater Lake hinauf. Wir verweilen zuerst am North Rim wo noch immer sehr viel Schnee liegt und die Lodges und Restaurants sind noch geschlossen. Wir werden aber mit atemberaubenden Aussichten auf den See abgelenkt, dass uns das gar nicht auffällt… Leider ist es im Moment nicht möglich um den See zu fahren, da die meisten Strassen wegen des Schnees noch geschlossen sind. So geniessen wir die Sonne am See und laufen zu einem anderen Aussichtspunkt Richtung South Rim. Leider verging die Zeit viel zu schnell und so machen wir uns auf den langen Heimweg Richtung Klamath Falls wo wir von einem gröberen Gewitter überrascht werden. Müde aber zufrieden kehren wir am Abend nach Mount Shasta zurück.

Mittwoch, 16. Mai 2018
Mount Shasta – Dunsmuir – Mount Shasta
Heute steht wieder Zeit verbringen mit Claire auf dem Kalender. Also fahren wir nach Dunsmuir wo Claire einige Zeit gewohnt hat. Wir erkunden das Städtchen und finden alte Eisenbahnen aus der Holzfällerzeit. Dunsmuir war und ist auch heute noch Durchgangspunkt der Eisenbahnlinie Portland – San Francisco und es fahren auch heute noch mehrere Züge pro Tag vorbei. Nach einem längeren Spaziergang durch das idyllische Städtchen fahren wir zurück nach Mount Shasta wo wir das schöne Wetter auf der Terrasse geniessen.

Donnerstag, 17. Mai 2018
Mount Shasta – Lava Beds – Mount Shasta
Nach dem Frühstück fahren wir alle drei wiederum am Black Butte vorbei Richtung Klamath Falls und biegen aber dann zum Lava Beds National Monument National Park ab. Es erwartet uns wieder ein ganz andere Landschaft als in der Nähe von Mount Shasta. Die Lava Beds sind ganz viele unterirdische Lavahöhlen, die man zu Fuss erkunden kann. Das machen Simone und ich dann. Es gibt einige Höhlen die beleuchtet sind und ander die stockdunkel sind, was etwas Angst macht. Aber wir steigen in 2 -3 Höhlen herum und sind fasziniert das jede Höhle wieder anders aussieht. Dabei vergessen wir fast Claire, die im Restaurant wartet. Nach einem kleinen Picknick verlassen wir diesen faszinierenden Ort wieder Richtung Mount Shasta wo wir am Abend müde ankommen.

Freitag, 18. Mai 2018
Mount Shasta – Black Butte – Mount Shasta
Wir sind so viele Male an ihm vorbeigefahren und jedes Mal haben wir uns vorgenommen den Black Butte zu bezwingen. Heute ist der Tag. Wir fahren zum Anfahrtspunkt am Fusse des Black Butte auf einer Schotterstrasse mit riesigen Löchern so dass wir nur sehr langsam vorankommen. Aber wir sind frühzeitig nach dem Frühstück aufgebrochen und sehen das entspannt. Neugierig marschieren wir im ersten Teil durch den Wald über Geröllhalden bis nach ca. 1 Stunde endlich der Blick nach Weed und den Mount Shasta frei wird. Simone meinte, dass es am Berg auch Bären gibt und wir haben sogar Bärentatzen gefunden. Das lässt uns noch etwas schneller laufen, weil wir an diesem Tage alleine unterwegs sind. Der Aufstieg wird immer faszinierender und wir laufen am Fusse des Berges in Serpentinen über riesige Geröllhalden und Felsenfelder ganz hinauf zum Spitz. Oben angekommen bestaunen wir das umwerfende 360 Grad Panorama und der Mount Shasta schaut von hier oben ganz anders aber immer noch imposant aus. Der Black Butte ist auch ein erloschener Vulkan aber natürlich nicht so gross wie der Mount Shasta aber trotzdem von weit herum sichtbar. Früher hatte der Black Butte eine kleine Hütte ganz oben, die für die Warnung vor Waldbränden diente. Davon ist allerdings nicht mehr viel übrig, muss wohl bei einem heftigen Sturm oder Gewitter mitgerissen worden sein. Nach einer intensiven Foto Session und glückseligen Momenten auf dem Spitz des Black Butte nehmen wir den Weg hinunter in Angriff, was mir bedeutend mehr Mühe als das Hinaufsteigen bereitet. Auf dem Abstieg begegnen uns jetzt viele Leute aus verschiedenen Nationen. Nach ca. 1.5 Stunden kommen wir wieder beim Auto an und fahren zurück zu Claire.

Samstag, 19. Mai 2018
Mount Shasta
Un schon ist der letzte Tag in Mount Shasta angebrochen. Wir geniessen nochmals viel Zeit mit Claire, spazieren am Shasta Lake entlang und geniessen einen Zvieri im Mount Shasta Golf Resort. Simone kocht ein feines Fairwell Menü und wir lassen den Abend mit Rumikub Spielen früh ausklingen, da wir am nächsten Morgen früh nach San Francisco aufbrechen.

Sonntag, 20. Mai 2018
Mount Shasta – San Francisco – Zürich, 9373km
Wir fahren um 06:00h los und kommen am Sonntag zügig voran. Die Fahrt nach San Francisco ist ca. 4.5 Stunden und wir machen nur einen kurzen Halt, da wir vor dem Abflug am Abend noch etwas Zeit in San Francisco verbringen wollen. Wir fahren direkt zum Flughafen wir das Auto abgeben und unser Gepäck einchecken. Dann fahren wir mit der BART an den Union Square wo natürlich das Shoppen nicht fehlen darf. Es bleibt sogar noch etwas Zeit beim Port of San Francisco etwas zu Essen und zu Trinken, wobei wir von den vielen Möwen arglistig betrachtet werden. Die kennen keine Scheu und fühlen sich von dem feinen Fisch, den wir essen, angezogen. Auch ein Spaziergang zu den Roben bei der Fisherman’s Wharf darf nicht fehlen, bis wir uns dann am Abend auf den Weg zum Flughafen machen. Mehr oder weniger pünktlich fliegen wir um 20:00h mit Swiss LX39 auf den wiederum im voraus gebuchten „more leg space“ Sitzen Richtung Zürich ab. Dieses Mal funktioniert das Entertainment System an meinem Stuhl, nützt aber nicht so viel, da wir beide nach dem Essen sofort einschlafen. So vergeht der ruhige Flug im Fluge.

Montag, 21. Mai 2018
Zürich
Fit und ausgeschlafen erreichen wir Zürich am späteren Nachmittag. Es waren sehr erholsame Ferien im Wissen, dass jetzt mit dem Umzug von zwei Haushalten in unsere Wohnung in Gebertingen etwas hektischere aber freudige Zeiten auf uns zukommen.

Facts & Figures

Geflogene Kilometer: 19840
Gefahrene Kilometer: knapp 900 Meilen
Tage unterwegs: 12